1. Das UFO- und Alienphänomen

Wir schreiben das Jahr 1992. Dem FBI-Agenten Fox Mulder wird von der Führung des Geheimdienstes eine Kollegin zugeteilt: Dana Scully. Sie soll einerseits mit dem Agenten zusammenarbeiten, andererseits soll sie die Führungsebene inoffiziell über seine Arbeit unterrichten. Sie soll ihn bespitzeln. Fox „Spooky“ Mulder arbeitet an X-Akten. Das sind Fälle, die bis dahin nicht geklärt werden konnten, und in denen unerklärliche Phänomene auftraten.

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Dana Scully zweifelt an der Weltanschauung Mulders, in der die Existenz von Außerirdischen und Ufos vorkommen, genauso wie Fälle die nicht logisch zu erklären sind. Mulder war als Kind Zeuge, wie seine Schwester Samantha von Außerirdischen entführt wurde. Dieses Trauma bewirkte, dass er sein gesamtes Leben in die Aufklärung dieser Abduction steckte, so dass er schließlich beim FBI landete. In ihrer Arbeit als Team werden die rational Denkende und der unkonventionell Denkende ein starkes Gespann, welches in die auftauchenden Rätsel voll integriert wird. Mulder und Scully stoßen auf eine Verschwörung gewaltigen Ausmaßes. Sie finden heraus, dass die Erde schon seit vielen Jahren von Ausserirdischen besucht wird. Die Präsenz von Außerirdischen, die die Erde kolonialisieren wollen, wird von einer Gruppe mächtiger Männer vertuscht, die sich selbst und ihre Familien retten wollen und die Menschheit absichtlich im Unklaren lassen. Während ihrer Forschung an den X-Akten kommen Dana und Fox oft an ihre Grenzen. Immer wieder verschwinden Beweise. Sie werden absichtlich auf falsche Fährten gelockt und müssen oft ihr Leben vor Anschlägen retten. Sie werden Zeugen der Aktivitäten der Außerirdischen, sehen UFOs und deren Insassen und werden mit Gentechnik, Krankheitserregern und außerirdischen Viren konfrontiert. Doch die Kolonialisierung ist scheinbar nicht aufzuhalten. Selbst die verschworene Gruppe ist gegenüber der Bedrohung durch die außerirdischen Lebensformen machtlos. Der Gegner der Menschheit ist zu mächtig und besitzt zu viel Waffen und Wissen, so dass die Welt hoffnungslos unterlegen ist. Mulder und Scully, die der Brotkrumenspur in der Fernsehserie „Akte X“ zu englisch „The X Files“ gefolgt sind, werden vielleicht in einem dritten Kinofilm die Bedrohung abzuwenden versuchen.

Die Wahrheit ist da draußen…

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Die 90er Jahre…

Die neunziger Jahre waren nicht nur durch das Konterfei von Kurt Cobain geprägt, der sich nach seinem gigantischen Erfolg mit der Band Nirvana das Leben nahm. In diesem Jahrzehnt, das durch Rebellion und Drogensucht geprägt war, gelangte auch ein Thema in die breite Öffentlichkeit, das vorher eher belächelt worden war: Das UFO- und Abductionsphänomen.

Davor waren Außerirdische hauptsächlich nur in Science Fiction Filmen zu beobachten gewesen, jetzt drangen sie in die Schlafzimmer der Menschen ein. Die Mystery Serie Akte X schlug eine Brücke vom Film in unsere Realität. Autoren wie Whitley Strieber und Budd Hopkins waren äußerst populär. Ihre Bücher handelten von Menschen, die sich einer Bedrohung gegenübersahen, die furchterregend war.
Sie beschrieben, wie Menschen in Kontakt mit fremden Wesen kamen, die sie aus ihrer gewohnten Umgebung entführten und an ihnen medizinische Experimente durchführten. Viele Menschen sahen nicht nur ungewöhnliche Lichterscheinungen am Himmel, die rational nicht zu erklären waren. Sie kamen auch in Kontakt mit den merkwürdigen UFO-Nauten, die Angst und Schrecken verbreiteten. Nach diesen Büchern meldeten sich immer mehr Menschen, die ähnliches erlebt hatten. Das Thema kam nicht nur in die Zeitungen, sondern auch in das Nachmittagsprogramm des Fernsehens. Es wurde in Talkshows und Dokumentationen aufgegriffen. Es entstand ein gigantischer Aufruhr um das Thema UFOs und Außerirdische. Das Bild vom kleinen Grauen, „Grey“ genannt, wurde zum Merchandise-Artikel. UFO-Jünger kauften nicht nur die Bücher über die Außerirdischen; sie besuchten auch Konferenzen und Wallfahrtsorte, an denen es zu angeblichen UFO-Abstürzen und UFO-Erscheinungen kam. Viele Menschen richteten nachts die Kamera auf die Sterne, in der Hoffnung ein UFO fotografieren zu können. Manche versuchten über Telepathie und Channeling in Kontakt mit den nichtirdischen Lebensformen zu kommen und sie hatten sogar Erfolg dabei. Sie empfingen tatsächlich auf übernatürliche Weise Botschaften.

Das Thema ist heute in den Medien nicht mehr so stark präsent, obwohl es viele Science Fiction Filme gibt, die sich mit Außerirdischen beschäftigen. Es ist eher etwas in den Hintergrund geraten. So wie es bei der Ölförderung zu einem Punkt kommt, an dem der höchste Punkt der Ausbeute überschritten wird, so scheint es auch dem UFO-Phänomen zu gehen. Otto Normalverbraucher beschäftigt sich heute mit anderen Themen. Der Zeitgeist hat sich geändert. Jedoch ist das Thema UFO nicht ganz verschwunden. Es brodelt unter der Oberfläche wie ein inaktiver Vulkan und wartet nur darauf, noch einmal auszubrechen. Das war schon einmal so gewesen. In den 60er Jahren war das Thema auch schon einmal stark präsent gewesen. In den 80ern war es fast nicht mehr erkennbar und kam dann in den 90ern mit voller Wucht zurück. Nur das jetzt nicht mehr von Begegnungen der dritten Art geredet wurde (also nur die Sichtung eines UFOs oder dessen Besatzung), nein, das Phänomen war der Menschheit näher gekommen, weil jetzt Menschen entführt wurden. Das nächste Mal, wenn das Thema wieder populär wird, kommt es uns vielleicht noch näher. Der nächste Hype kommt bestimmt.

Das UFO-Phänomen ist immer noch rätselhaft. Obwohl es viele Phantasten und Trittbrettfahrer gibt, die dieses Phänomen für ihre eigenen Zwecke ausschlachten, gibt es doch viele aufrichtige, glaubwürdige Zeugen, die tatsächlich etwas Übernatürliches erlebt haben. Nur manche treten in die Öffentlichkeit. Manche jedoch teilen sich nur wenigen Menschen mit aus Furcht, der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Manche haben tatsächlich Begegnungen mit fremdartigen, angstauslösenden Wesen, die meistens nachts in ihr Leben treten und Furcht und Schrecken verbreiten. Sie sehen sich einer Bedrohung ausgesetzt, der sie machtlos gegenüberstehen, wie die Maus vor der Katze. Eine fremde Präsenz drängt sich in ihr Leben, die nicht in ihr Weltbild passt und sich auch schwer darin integrieren lässt.

Ist an dem UFO-Phänomen vielleicht doch mehr dran? Sind wir diesem Phänomen schutz- und hilflos ausgeliefert? Warum gibt es tausende Videos und Fotos von Lichterscheinungen auf der ganzen Welt, die vor keiner ethnischen Gruppe haltmacht? Was hat es mit dem ganzen Phänomen auf sich? Gibt es plausible, befriedigende Erklärungen?

Ja, die gibt es! Auf dieser Seite sollen sie erörtert werden.

In der breiten Masse hat sich die Meinung festgesetzt, dass es sich bei den Aliens um außerirdische Raumfahrer handeln müsste, die von entfernten Sternenzivilisationen kommen würden. Es ist die Rede von „Raumbrüdern“, die der Menschheit helfen wollen, die nächste Evolutionsstufe zu erklimmen. Vor allem in den gechannelten Botschaften wimmelt es von esoterischen Botschaften. Es ist hauptsächlich von Licht, Liebe und Weiterentwicklung die Rede.

Das Abduction-Phänomen dagegen spricht von Züchtung einer Mensch-Alien-Rasse, durch Eizellen- und Spermaentnahme bei den Entführungsopfern. Es soll erst in der jüngsten Zeit aufgetreten sein.

Doch dieses Phänomen ist nicht neu:

Kritische UFO-Forscher sprechen und sprachen sich vermehrt dafür aus, dass diese Wesen durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch auftauchten. Waren es früher Zwerge, Alben, Nixen, Trolle und andere Sagengestalten, die mit Interaktion zu den Menschen traten, von denen in vielen Geschichten und Mythen berichtet wird, so sind es heute eben die kleinen Grauen, die große Köpfe, schwarze, große durchdringende Augen und eine viel zu kleinen Körper haben und Menschen entführen und Kinder kidnappen.

Christian Brachthäuser führt in seinem Buch „Geheimnisvolle Grauzone“ aus, dass sich dieses Phänomen auch in den alten Sagen wiederfindet, wenn dort von grauen Zwergen, Erdmännlein und Gnomen die Rede ist. Er bringt dieses heutige Phänomen in Einklang mit den alten Erzählungen und Volkssagen, in denen auch von fremden nichtmenschlichen Wesen die Rede ist.

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Auch Jaques Vallée, der sich intensiv der Forschung an diesem Thema verschrieben hatte, meinte, dass dieses Phänomen nicht auf Raumbrüder oder außerirdische Zivilisationen zurückzuführen ist, sondern durch die Jahrhunderte stattfand, wie wir z. B. an den Geschichten sehen, die von Elfen handeln:

„Die Entführungen, wird behauptet, liefern uns selbst uns das bisher fehlende Motiv für das Auftreten der UFOs. Die Außerirdischen brauchen menschliche Forschungsobjekte um unsere Rasse zu untersuchen, und sie wollen uns nicht nur verstehen, sondern uns auch als Genlieferanten benutzen, um ihr eigenes Überleben zu sichern.
Die Parallele zwischen diesen neuen Behauptungen und den Legenden des Mittelalters könnte exakter nicht sein. Die gleiche Theorie wurde bereits über den Verkehr mit Elfen formuliert. Ich zeigte bereits, dass es in Elfengeschichten zahlreiche Hinweise auf den Diebstahl menschlicher Kinder gibt, auf Wechselbälge und die Entführungen von Männern und Frauen mit dem Ziel, zusammen mit dem Elfenvolk Nachkommen zu zeugen. Selbst die Narben sind nichts Neues…“
(Jaques Vallée, Dimensionen)

Diese Phänomene sind eigentlich nicht neu. In den Sagen wimmelt es von Menschen, die entführt wurden, Zeitverlust erlebten oder durch die Luft flogen.

Das Phänomen ist nicht nur in unserer Zeit präsent. Auch im Mittelalter gab es nächtliche Begegnungen mit Geistern und Dämonen, die Furcht schrecken verbreiteten. Hierbei sei das Phänomen Inkubus und Sukkubus erwähnt:

„Als Incubus, Plural Incubi, auch Inkubus, Plural Inkuben (von lateinisch: incubare für ‚oben liegen‘, ‚ausbrüten‘) wird in der Mythologie ein männlicher Alb (Elf), ein Albträume verursachender nachtaktiver Dämon, ein Waldgeist oder auch Sylvan bezeichnet, der sich nachts mit einer schlafenden Frau paart, ohne dass diese etwas davon bemerkt. Das weibliche Gegenstück wird Succubus (auch Sukkubus oder Sukkuba, Plural: Succubi, von lateinisch: succumbere ‚unten liegen‘) genannt. Ein Succubus stiehlt unbemerkt den Samen des schlafenden Mannes.
Die älteste Erwähnung von Dämonen dieser Art stammt aus Mesopotamien, unter den Bezeichnungen Lilu und Lilutu oder auch Ardat Lili und Irdu Lili, als Dämonen, die Menschen im Schlaf in Form von erotischen Träumen erscheinen. Diese Vorstellung findet sich auch in der jüdischen und christlichen Mythologie (siehe Lilith).

Sie ernähren sich von der Lebensenergie schlafender Menschen, mit denen sie sich nachts paaren. Wenn sich ein Incubus oder Succubus mit einem Menschen paart, wacht dieser während des Aktes nicht auf und kann sich höchstens in Form eines Traumes an den nächtlichen Besuch erinnern.

Im Christentum wurden nächtliche, sündhafte Träume oder damit verbundene Ejakulationen häufig durch den Besuch eines Incubus oder Succubus erklärt. Auf diese Weise konnte man für die Sünde nicht verantwortlich gemacht werden, da man Opfer einer übernatürlichen Macht wurde.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Incubus_(D%C3%A4mon)

Zuletzt bleiben noch die ganzen Sagen von Göttern, Halbgöttern, Mensch-Tier-Wesen und viele andere Geschöpfe mehr, die in der antiken Welt erzählt wurden. Auch hier könnte man von Außerirdischen sprechen.

Das Phänomen zieht sich also durch die ganze Menschheitsgeschichte.

Geht man heute auf das Internetportal YouTube, so findet man unzählige Amateuraufnahmen von fliegenden Objekten. Die Lichterscheinungen am nächtlichen Himmel sind nicht einheitlich geformt, sondern treten in vielen verschiedenen Variationen auf. Dabei haben sie häufig eines gemein: Sie leuchten!

Auch sind heute unzählige Channeler damit beschäftigt, Botschaften aus der übernatürlichen Welt in unsere Welt zu übermitteln. Wer im Internet sucht, wird dabei sofort fündig werden. Es ist nicht nur ein Hype; nein, damit lässt sich auch viel Geld verdienen. Viele dieser Kontaktler schreiben Bücher darüber. Es gibt Stände auf Esoterikmessen. Das Ganze ist ein Markt geworden. Während früher noch viele Menschen deswegen belächelt wurden, wenn sie übernatürliche Botschaften empfingen, so sind heute die Menschen wild danach.

Das UFO-Phänomen und das Channeling-Phänomen hängen zusammen. Man kann das eine nicht ohne das andere haben. Und wir werden feststellen, dass beide Strömungen aus ein- und derselben Quelle schöpfen.

Um dieses Phänomen richtig beurteilen zu können, greife ich auf eine Quelle zurück, die dem Leser wahrscheinlich niemals in den Sinn gekommen ist: Die Bibel!

Sollte der Leser jetzt erschrecken und sagen, dass ein „Märchenbuch“ wie die Bibel nicht als Quelle einer wissenschaftlichen Untersuchung des Phänomens dienen kann, dann bitte ich ihn weiterzulesen. Er sollte zuerst vergessen, was er an negativer Kritik über die Bibel gehört hat und sich nur einmal die Argumente anhören. Wir werden sehen, dass keine andere Quelle den Ursprung der Außerirdischen besser erklären kann, als dieses von vielen verhasste Buch.

Lesen Sie zuerst die Argumente, und entscheiden Sie dann, ob Sie dieser Ausführung glauben oder nicht. Ich bitte Sie darum.

Doch zuvor kommt eine kurze Einführung in das UFO-Phänomen in den Unterpunkten zu diesem Text.

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