2. Die Bibel erklärt uns das Ufo- und Alienphänomen

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Wenn wir das UFO-, Abduction- und Channeling-Phänomen durch das Licht der Bibel betrachten, müssen wir uns zunächst einmal die Frage stellen: Ist die Bibel eine verlässliche Quelle? Entsprechen die Worte der Bibel der Wahrheit?

Die Bibel ist eigentlich schon seit ihrem Bestehen heftig umstritten. Es gibt nur zwei Seiten: Entweder man glaubt ihren Aussagen, oder man hält sie für ein Märchenbuch, das von frommen Leuten geschrieben wurde, aber keinesfalls der objektiven Wahrheit entspricht.

Hier stehen wir vor einer gewaltigen Herausforderung. Heutzutage wird an Schulen gelehrt, dass die Bibel viele Irrtümer enthalte. Über die Medien wird ständig verbreitet, dass die Bibel vielleicht für die Frommen den Glauben erklären würde, aber keinesfalls stimme. Sogar aus den Reihen der großen Kirchen kommt immer wieder die Meinung auf, dass die Bibel, so wie sie die Geschichte des Volkes Israel und der anderen Nationen beschriebe, einfach nicht der echten Geschichte entsprechen würde. Kein Buch der Welt ist so umstritten wie dieses Buch, dass eigentlich aus 66 Büchern besteht. Nach jüdischer Zählweise sogar aus 70 Büchern. Die Bibel – was soll man von ihr halten?

Dazu muss man sich einmal betrachten, was die Bibel eigentlich ist. Die Bibel wurde von verschiedenen Verfassern geschrieben; es sind über 40 an der Zahl. Die Bibel wurde über den Zeitraum von ca. 1500 Jahren geschrieben. Angefangen mit Mose, beendet mit dem Apostel Johannes. Die Bibel enthält die Geschichte Gottes mit der Menschheit, von ihrem Ursprung bis zu dem letztendlich Ziel. In dieser zusammenhängenden Erzählung tauchen viele verschiedene Menschen auf. Aber auch der Gott, der alles geschaffen hat, offenbart sich darin. Die Offenbarung der Bibel ist vom Anfang bis zum Ende fortschreitend. Während man am Anfang noch wenig versteht, wird das Geheimnis Gottes nach und nach erklärt. Letztendlich tritt dann Gott selber als Mensch auf. Jesus Christus.

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Die Bibel beschreibt nicht nur Vergangenheit, sondern auch Gegenwart und Zukunft. Die Bibel ist vor allem auch ein prophetisches Buch. Kein anderes Buch hat die Weltgeschichte derart präzise beschrieben wie die Bibel. Und das im Voraus. Damit steht die Bibel alleine da. Kein anderes Buch der Religionen hat eine derart hohe Dichte von erfüllter Prophetie aufzuweisen.

Dazu ein Artikel aus idea.de, einer christlichen Nachrichtenseite:

„Braunschweig (idea) – Seit Jahrhunderten haben Theologen und Philosophen versucht, die Existenz Gottes zu beweisen.

Das Ergebnis erschien meist nur für Menschen überzeugend, die bereits an die Existenz Gottes glaubten. Nun hat der deutsche Informatiker Prof. Werner Gitt (Braunschweig) versucht, einen mathematisch orientierten Gottesbeweis vorzulegen, den das Schweizer Monatsmagazin „Factum” (Berneck/Schweiz) veröffentlicht hat. Gitt leitete bis zum Eintritt in den Ruhestand 2002 als Direktor und Professor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt den Fachbereich Informationstechnologie. Nach seinen Angaben sind bereits 3.268 Prophetien der Bibel erfüllt. Ein markantes Beispiel ist die im 5. Buch Mose (28,64-65) angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel unter alle Völker und die Verheißung seiner Rückführung (Jeremia 16,14-15), die sich 1948 mit der Gründung des Staates Israel erfüllt hat. Daneben gebe es im Alten Testament Hinweise auf Jesus Christus, etwa seine Geburt in Bethlehem oder seinen Tod am Kreuz. Alles dies sei Wirklichkeit geworden. Um mathematisch auf der sicheren Seite zu liegen, geht Gitt für jede Prophetie von der hohen Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent aus, dass sie sich erfüllt. Danach nun würde die Wahrscheinlichkeit, dass 3.268 Prophezeiungen zufällig eintreffen, bei 1,7 mal 10 hoch -984 liegen. Nach dem Komma folgen also fast 1.000 Nullen, ehe die Zahl 17 auftaucht. Obwohl dies eine unvorstellbar kleine Zahl sei, hätten sich – wie Altes und Neues Testament zeigten – mehr als 3.000 Vorhersagen erfüllt, so Gitt. Wenn man nicht von 3.268 Zufällen ausgehen wolle, bleibe nur „die Annahme eines allmächtigen und allwissenden Gottes, der die Prophetien im Voraus nennen konnte und später aufgrund seiner Allmacht auch in die Realität umgesetzt hat“, schreibt Gitt. Er folgert daraus, „dass die ganze Bibel wahr sein muss“.

Das Ameisenmodell

Wer dennoch von Zufällen bei der Erfüllung von 3.268 Prophetien ausgehe, müsse dann auch annehmen, dass man mit verbundenen Augen in einem riesigen Haufen schwarzer Ameisen die einzige darin befindliche rote auf Anhieb findet. Im Detail: Die Zahl für die Unwahrscheinlichkeit, dass sich mehr als 3.000 Prophezeiungen durch Zufall erfüllen könnten (1,7 mal 10 hoch -984), illustriert Gitt mit einem Ameisenhaufen, in dem sich ein einziges rotes Tierchen befindet. Dazu stellt er die Frage: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch mit verbundenen Augen gerade diese rote Ameise findet, wenn er in den Haufen hineingreift? Würde man 36 Millionen Tiere – so viele passen in eine Badewanne – nehmen, wäre die Wahrscheinlichkeit, ausgerechnet die rote Ameise zu greifen, 2,8 mal 10 hoch -8 (also 7 Nullen nach dem Komma). Das wäre ein passendes Modell für den Fall, dass die Bibel nur 25 erfüllte Prophetien hätte. Dementsprechend bräuchte man wesentlich mehr Ameisen, um auf jene geringe Wahrscheinlichkeit zu kommen, die dem Eintreffen aller biblischen Prophezeiungen entspricht. Laut Gitt kann dieser Wert selbst dann nicht erzielt werden, wenn man das ganze Universum mit Ameisen füllen würde. Die genaue Rechnung ergibt sogar die immense Zahl von 5 mal 10 hoch 896 Universen.“

Die Prophetie der Bibel bestätigt ihre Echtheit, wie man aus dem Artikel entnehmen kann. Doch für viele Menschen ist diese Wahrheit verborgen. Warum?

Derjenige, der demütig an die Bibel herangeht, um sich von ihr belehren zu lassen, wird feststellen, dass die Bibel tatsächlich Gottes Wort ist. Wer dagegen skeptisch und voreingenommen an dieses Buch herangeht, wird keinen Nutzen davon haben, denn er ist nicht bereit, seine Meinung korrigieren zu lassen. Das Verständnis der Bibel ist Charaktersache. Wer glaubt, wird in seinem Glauben bestätigt werden und neue Dinge herausfinden. Wer die Bibel und damit den Auftraggeber des Buches, Gott, ablehnt, der wird im Dunkeln bleiben. Er wird weder sich selbst noch Gottes Pläne erkennen können. Gott wird hinter seinem Wort stehen, wenn man ihm glaubt. Er verlangt keinen blinden Glauben, sondern er wird sich durch das ihm entgegengebrachte Vertrauen offenbaren und den Beweis liefern, dass sein Wort absolut wahr ist. Das kann jeder Mensch (wie auch der Autor dieses Buches) erfahren.

Heute wird ja schon den jungen Theologen beigebracht, dass es sich bei der Bibel um ein Sagen- oder Märchenbuch handeln müsse. Die Geschichten darin seien zwar schön, aber nicht richtig. Dadurch wurde in unserer Gesellschaft viel Schaden angerichtet. Die Angriffe auf Gottes Wort haben dazu geführt, dass niemand mehr den Wahrheitsgehalt der 66 Bücher glauben kann und auch will. Das war nicht immer so. Eine schöne Zeit brach an, als Luther und die anderen Reformatoren die Wahrheit des Wortes wieder entdeckt hatten. Durch das Bibelverbot der Römisch Katholischen Kirche im finsteren Mittelalter ertrank die Christenheit förmlich in Aberglauben und falscher Religion. Luther brachte das Wort wieder unter das Volk. Es gab auch Kämpfe und Kriege, doch die reformierten Gläubigen entdeckten wieder die Wissenschaften, Forschung und auch die Schulbildung. Bildungs-, Forschungs- und Pflegeeinrichtungen – das alles sind Früchte der Reformation.
Die Bibel widerspricht in keinem Punkt der methodischen Wissenschaft. Sie widerspricht allerdings der Philosophie und den Gedankengebäuden, der sich viele Wissenschaftler bedienen. Die Interpretation und das Weltbild vieler Wissenschaftler decken sich nicht mit dem geoffenbarten Gott der Bibel. Dabei wurde die Bibel noch nie eindeutig widerlegt, auch wenn das viele behaupten. Einer klaren Prüfung hält die Bibel ebenso stand wie auf die Frage woher wir kommen und wohin wir gehen.

Die Bibel liefert uns nicht nur eine Schablone, wie wir unser Leben führen sollen. Sie beschreibt auch die Ursachen und Zusammenhänge, wieso unsere Welt und unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist. Schon von Beginn an wird uns in der Schrift gezeigt, wo der Ursprung der Menschheit liegt. Danach entfaltet sie die Geschichte der Menschheit anhand von einzelnen Personen aber auch einzelnen Völkern. Wer die Bibel studiert, also ernst nimmt, der wird auch unsere Zeit besser verstehen. Er wird die Hintergründe für unsere Probleme erkennen und Lösungen darauf finden. All das ist in den 66 Büchern verborgen und doch offenbar. Fast jeder hat eine Bibel bei sich zuhause, die im Bücherregal verstaubt. Viele wissen nicht, um welchen Schatz es sich dabei handelt. Sie gleichen einem Bauern, der auf seinem Grundstück ein reiches Erdölvorkommen hat, aber niemand sagt es ihm. Obwohl er sehr reich ist, führt er doch ein Leben der Armut. Wer die Bibel versteht, ist reich. Wer sie nicht liest, bleibt arm.

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Wir wenden uns also der Bibel zu, um die Hintergründe für das Ufo- und Alienphänomen zu erfahren. Wir werden dabei erstaunliche Entdeckungen machen. Prüfen sie die Fakten sorgfältig. Und lesen sie bitte weiter, auch wenn es ihnen suspekt erscheint, diesem alten Buch Glauben zu schenken.

Zuvor wollen wir noch betrachten, was die Bibel über sich selber aussagt. Wir finden in der Bibel die Aussagen der Schreiber über das, was sie durch den Geist Gottes aufgeschrieben haben. Der Geist Gottes wirkte durch die Autoren, so dass sie Gottes Ausführungen wahrheitsgetreu aufschreiben konnten. So schrieb zum Beispiel Paulus, ein Apostel, an seinen Schüler Timotheus:

2 Tim 3,16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

Die Schrift steht hier für die gesamte Bibel. Auch Jesus Christus sagte Gott und zu seinen Jüngern in einem Gebet:

Joh 17,17 Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. 

Auch hier wieder ist das Wort der Bibel, das in Jesus Christus Mensch wurde, gemeint.

Jesus Christus sagte auch, dass der Urheber, der Heilige Geist, der Bibel die Apostel an alles erinnern würde, was Jesus gesagt hatte. So können wir gewiss sein, dass nicht nur die Evangelien, sondern auch die Briefe der Apostel direkt von Gott durch den Heiligen Geist eingegeben wurden:

Joh 14,26 der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Das ist die Selbstaussage über Gottes Wort, die in der Bibel zu finden ist. Nun – man kann viel behaupten. Könnte es nicht sein, dass die ganze Schrift auf Lug und Trug basiert? Der Schreiber dieser Zeilen hat die Erfahrung gemacht, das Gottes Wort der Wahrheit entspricht. Es tauchten zwar immer wieder Widersprüche auf. Diese konnten jedoch bei genauem Hinsehen gelöst werden. Es tauchten auch andere Aussagen in den verschiedenen Evangelien auf, die sich beim ersten Lesen zu widersprechen schienen, doch mit der fortschreitenden Forschung in der Bibel konnten auch diese gelöst werden. Bis jetzt hat der Autor dieses Büchleins noch nie einen Fehler in der Bibel gefunden. Dazu muss man einfach etwas Vertrauen in den Text haben. Dieses Vertrauen wird dann vom Autoren der Bibel, Gott, belohnt werden. Gott steht hinter seinem Wort.

Die Bibel beschreibt, dass es neben der Menschheit noch andere Wesen gibt. Mehr dazu im nächsten Kapitel.

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