1.2 Verschiedenartige Alienrassen?

64198_web_R_by_Thomas Bader_pixelio.de
by_Thomas Bader_pixelio.de

Menschen, die die UFO-Besatzungen, also Aliens, gesehen haben, beschreiben diese recht unterschiedlich. Es haben sich neben vielen anderen jedoch einige Grundtypen herausgebildet:

 

Der kleine graue Typ

„In der Mehrzahl treten zwei Typen von Wesen auf: ein etwa 1,40 bis 1,50 großes Wesen und ein kleineres, ein bis 1,20 Meter großes. Obwohl sie sich nach Gestalt und Äußerem in Einzelheiten voneinander unterscheiden, scheinen sie derselben Spezies anzugehören, denn morphologisch sind sie sich sehr ähnlich.

Diese Wesen haben einen Kopf, zwei Arme, zwei Hände, drei oder vier Finger, einen abstehenden Daumen, zwei Beine und Füße. Sie gehen aufrecht. Die Augen liegen nahe der Mitte des Kopfes. Sie haben keine Haare auf dem Kopf, keine Ohren (selten werden ein Loch oder ein anderes kleines ohrähnliches Gebilde beschrieben) und keine Nase. Die meisten Abduzierten konnten jedoch anstelle der Nase einen Grat oder sogar Löcher erkennen. Der Mund besteht aus einem Schlitz ohne Lippen, er wird normalerweise nicht geöffnet und nicht zur Kommunikation benutzt. Abduzierte, die einen geöffneten Mund gesehen haben, konnten keine Zähne erkennen. Das Gesicht läuft nach unten in ein schmales, spitzes Kinn zu. Manchmal existiert das Kinn praktisch gar nicht, weil der Schlitz/Mund sehr weit unten im Gesicht liegt. Eine Muskulatur zum Kauen ist nicht sichtbar, ebensowenig ein Kiefergelenk.

Die Augen wirken im Verhältnis zum Gesicht riesig groß. In ihnen ist nichts Weißes zu erkennen, sie sehen aus wie tintenschwarze, lichtundurchlässige Organe. Augenbrauen, Augenlieder und Augenwimpern fehlen. Die Augen haben ganz besondere Eigenschaften. Die Aliens setzen sie ein, um die Betroffenen mental abzutasten, wobei sie den Abduzierten fest in die Augen starren. Die meisten Abduzierten beschreiben die Augen als das hervorstechenste Merkmal der Aliens. Sie liegen starr und bewegungslos im Kopf. Selten berichten Abduzierte, dass die Augen in den Ecken manchmal ein wenig nach oben gezogen wurden.

Die Gesichter der Wesen sind nicht durch Falten oder besonders individuelle Züge geprägt. (Bei den größeren Wesen wird manchmal ein Grat oder Kamm über oder unter den Augen beschrieben.) Es gibt keine Gesichtsmimik als Kommunikationsmittel. Wenn ein Alterungsprozess stattfindet, so ist er im Gesicht nicht erkennbar.

Im Gesicht gibt es offensichtlich keinerlei Muskelbewegung. Die meisten Gesichter sehen gleich aus. Die größeren Wesen strahlen eher aufgrund ihres Benehmens als wegen ihres Aussehens Vertrautheit gegenüber den Abduzierten aus. Den kleineren Wesen fehlt praktisch jede Individualität, und die meisten Abduzierten hegen ihnen gegenüber kein Gefühl der Zuneigung…“

[Zitat aus dem Buch: „Alien Discussions / Von Außerirdischen entführt“ (Verlag: „Zweitausendeins“, 1996)]

Weiter wird beschrieben, dass sie einen dünnen, röhrenförmigen Hals haben. Der Kopf sitzt auf einen kleinen Körper mit dünnen Armen und dünnen Beinen. Der Kopf wirkt im Gegensatz zum Körper und zum Hals viel zu groß. Gesäß und Brust fehlen. Die Hautfarbe wird meistens als grau beschrieben, doch es gibt auch andere Aussagen. Manchmal haben sie auch eine enganliegende, plastikartige oder metallische Kleidung.

Laut der Aussagen von anderen Autoren, wie z. B. Johannes Fiebag, können diese Wesen auch in ihrem Aussehen variieren. Sie haben dann z. B eine schuppenförmige Haut, sind größer oder haben eine ganz andere Hautfarbe.

Der nordische Typ

Als nordischer Typ wird diese Art von Alien beschrieben, die einem blonden, gutaussehenden, männlichen Nordländer gleichen. Ihre Augen werden oft als ungewöhnlich blau und durchdringend beschrieben. Sie können auch schräg stehen und schwarz sein. Die „Nordischen“ haben schulterlanges, herunterhängendes, glattes, blondes Haar. Ihr Benehmen scheint fürsorglich, väterlich, beschützend und freundlich. Ihre Kleidung ist laut Aussagen menschenähnlich und besteht auch aus eng anliegenden Uniformen. Meistens unterhalten sie sich mit den Entführten auf telepathische Ebene.

Vor allem Kontaktler der 50er Jahre schilderten diesen Typ. Auch viele Menschen, die behaupten durch Channeling Botschaften von den „Raumbrüdern“ zu bekommen, schildern diese Wesen. Asthar Sheran, einer der bekanntesten Figuren im Channelingbereich, sieht angeblich so ähnlich aus. Diese Wesen könnten auch als Engel bezeichnet werden, und das sind sie in der Tat.

Der Echsentyp bzw. Reptilentyp

Eine ungewöhnliche Spezies, die auch immer wieder auftaucht, ist der Reptilientyp. Er ist ca. 1,80 m bis 2,40 m groß, hat eidechsenartige Schuppen und grünlich, blaue Hautfarbe. Er besitzt ein menschlich-schlangenartiges Gesicht und katzenartige, geschlitzte Augen. Auf die meisten Entführten hat er eine abstoßende, ekelerregende Wirkung. Er besitzt zudem krallenartige Hände mit Schwimmhäuten.

Auch diese Wesen taucht ab und an mit unterschiedlichen, abweichenden Merkmalen auf. Das Wesen wird auch als aufdringlich, aggressiv und gefühllos geschildert.

Das Wesen mit Kapuze

502969_web_R_by_Rike_pixelio.de
by_Rike_pixelio.de

Manche Entführte schildern auch ein Wesen mit Kapuze, dass zum Teil eine Führungsrolle unter den Aliens einnehmen soll. Es soll die anderen Wesen angeblich überwachen und soll bestimmen, was getan werden soll. Dies deutet auf eine Hierarchie unter den Ufonauten hin. (Wie wir noch sehen werden, sind die Behauptungen wahr, dass es unter den Außerirdischen eine strikte Rangordnung gibt.)

Viele unterschiedliche Wesen

Trotz diesen Wesenstypen gibt es viele verschiedene Schilderungen des Aussehens der beobachteten UFO-Besatzungen: Vom einfach menschenähnlichen Wesen bis zu Wolkengestalten, Riesen, Zwergen, Bigfoots, Monstern und Elfen. Es scheint so, dass jeder Entführte eigentlich ein anderes Wesen mit anderen Details wahrnimmt.

Im Endeffekt kann man nicht davon ausgehen, dass wir von außerirdischen Rassen, wie die Menschenrasse, wie z. B. bei Star Trek geschildert, besucht werden. Diese Wesen scheinen unsere tiefsten Ängste und innersten Vorstellungen zu kennen und scheinen mit unserer Fantasie zusammen eine eigene Gestalt zu bilden. Vertreter dieser Hypthese sind unter anderem der verstorbene Johannes Fiebag und Jacques Vallée. Sie behaupten, und das glaube ich auch, dass diese Wesen eine Art Mimikry-Verhalten annehmen. D. h. sie passen sich dem Volksglauben und der Kontaktperson, der sie sich zu erkennen geben, entsprechend dessen Vorstellungen und Ängste an. Die unzähligen verschiedenen Wesen, die bis jetzt gesichtet wurden, lassen darauf schließen, dass dieses Phänomen ein geistiges Phänomen ist. Gegen die These, dass wir von außerirdischen Zivilisationen besucht würden, spricht: Wenn es sich tatsächlich um Rassen handeln würde, dann würden die menschlichen Beobachter keine so hohe Anzahl unterschiedlichen Wesen sehen, wie es tatsächlich der Fall ist, sondern nur einige bestimmte Rassen. Es verhält sich jedoch so, dass die gesichteten Wesen so gut wie nie mit denen von anderen Sichtungen zusammenpassen. Man könnte meinen, dass fast jeder Beobachter ein anderes Wesen als ein anderer sehen. Das lässt den Schluss zu, dass es sich um ein geistliches Phänomen handelt statt um ein physisches Phänomen. Und mit diesem Schluss werden wir Recht behalten.

Nächste Seite