4. Unbekannte Flugobjekte und „leuchtende Fremde“ in der frühen Menschheitsgeschichte

Nicht erst in der heutigen Zeit werden viele unbekannte Flugobjekte gesichtet. Die Spur der außerirdischen Engelwesen in ihren leuchtenden Flugkörpern zieht sich durch die ganze Menschheitsgeschichte. In folgendem Text wird kurz aber prägnant darauf eingegangen. Er verschafft einen groben Überblick über das UFO-Phänomen in unser Geschichte. (Dieser Text stammt aus dem Buch: UFOs und Okkultismus von J. Weldon und Z. Levitt):

Die Zahl der Berichte von UFO-Beobachtungen aller Zeiten bis hin zum Jahr 1959 betrug etwa 10.000. Von diesem Zeitpunkt an steigt die Kurve der Beobachtungen drastisch an und geht heute in die Millionen. Entweder zeigen die Leute seither weniger Zurückhaltung im Berichten von diesen immer vertrauter werdenden Erscheinungen oder aber die UFOs kommen in unseren Tagen wirklich in steigender Häufigkeit.

Nicht alle berichteten Beobachtungen sind natürlich echt, besonders Phänomene dieser Art aus vergangenen Zeiten müssen mit erhöhter Vorsicht behandelt werden.

(…)

Die Granitschnitzerei in einer Berghöhle der Provinz Hunan in China stellt Figuren mit großem Rumpf dar, die auf in der Luft schwebenden zylinderförmigen Objekten stehen. Unter ihnen, auf dem Höhlenboden abgebildet, befinden sich andere, ähnlich aussehende Figuren. Diese Figuren sollen 45.000 Jahre alt sein.

Forscher Ralph Blum, der von Fullbright, Ford und der National Science Foundation unterstützt wird, sagt in seinem Buch „Beyond Earth“, dass die religiösen Schriften, Legenden und Geschichten vieler Kulturen aus alter Zeit von Wesen sprechen, die vom Himmel kommen. [UFOs und Okkultismus / Seite 24 u. 25]

Es gibt auch viele antiken Aufzeichnungen und alte Berichte, die von unbekannten Flugkörpern berichten:

Schriftliche Zeugnisse

Im Schrifttum vieler Kulturen der Menschheit liest man seltsamen fliegenden Objekten am Himmel; solche Zeugnisse reichen bis in die Gegenwart. Anscheinend zeigten sich dem Menschen zu allen Zeitepochen seltsame Himmelserscheinungen, die unseren modernen UFOs in vielem ähnlich waren, und gelegentlich geben uns auch schriftliche Zeugnisse davon Kunde.

Die Hindu-Literatur ist etwa tausend Jahre vor unserer christlichen Zeitrechnung entstanden. In diesen Schriften wird von seltsamen „Himmels- und Luftwagen“ berichtet. Manche dieser Erscheinungen werden auch als „leuchtende Wolke am Himmel“ beschrieben. Solche Schilderungen erinnern erstaunlich an die Berichte in unserer Zeit. Das Epos „Mahabharata“ z. B. erzählt von einem feurigen, rotierenden Flugkörper, der Licht und eine starke Hitze ausstrahlte. Das „Samarangana Sutradhara“ spricht von fliegenden, scheibenähnlichen Objekten, die eine außerordentliche Manövrierfähigkeit besaßen.

Im alten tibetanischen Büchern wird von glühenden Flugkörpern, die von Personen hohen religiösen Rangs als Flugfahrzeuge benutzt wurden, erzählt.

Vielleicht haben die hier erwähnten Berichte auch mythologischen Charakter; immerhin könnten manche von ihnen auch Beschreibungen von UFOs sein.

Die alten Ägypter, der Wissenschaft einen hohen Entwicklungsstand aufwies, hatten ebenfalls ihre UFO-Erscheinungen. Ein Papyrusbericht aus den Annalen des Pharao Thutmosis III. (etwa 1600 v. Chr.) spricht von Feuerkreisen am Himmel. Diese geheimnisvollen Kreise leuchteten wie die Sonne, waren in großer Menge sichtbar und beherrschten das Firmament. Mit ihrem Auftreten war ein fürchterlicher Gestank verbunden, ein Kriterium, das uns auch bei den modernen UFO-Berichten immer wieder begegnet.

Die Schriften mancher römischer Historiker, deren Aussagen auf anderen Gebieten gut bezeugt sind, enthalten ebenfalls Berichte von unidentifizierten Flugobjekten am Himmel Roms, und zwar schon im 3. und 4. Jahrhundert vor Christus. Der Amerikaner Wilkins schreibt, dass Autoren wie Seneca, Plinius, Tacitus, Lycosthenes und andere vertrauenswürdige Chronisten diese Phänomene erwähnt haben. Titus Livius und Julius Obsequens zählen sogar im einzelnen acht Örtlichkeiten auf, wo derartiges beobachtet wurde; sie reichen vom Golf von Venedig im Jahr 213 v. Chr. bis hin nach Umbrien im Jahr 18 n. Chr. Plinius (60-17 v. Chr.) verwendet den Ausdruck „Phantomschiffe“.

In den ersten fünfhundert Jahren der christlichen Ära finden wir nur sehr wenige Berichte dieser Art. Nach dem ersten Kommen Jesu Christi scheint die UFO-Aktivität bis in das frühe Mittelalter hinein nachgelassen zu haben, jedenfalls wird in den vorhandenen schriftlichen Zeugnissen dieser Zeit kaum etwas davon erwähnt.

Etwa um das 6. Jahrhundert tauchen dann wieder „Wolkenschiffe“ und „leuchtende Fremde“ am Himmel auf. Nun liest man wieder in den Schriften vieler Länder von glühenden Flugkörpern. Jaques Bergier behauptet: Praktisch jedes Jahr des frühen Mittelalters habe seine eigenen Berichte über diese „leuchtenden Fremden“. Heutzutage liest man in vielen Erlebnisberichten im Zusammenhang mit gelandeten UFOs von „leuchtenden Wesen“.

Berichte des Frühen Mittelalters

Im Jahr 583 berichtet Gregor von Tours, der erste französische Geschichtsschreiber, von feurigen, am Himmel fliegenden Kugeln. Zweihundert Jahre später, zur Zeit Karls des Großen, wurden vier Personen nahezu zu Tode gesteinigt, weil man sie aus „Luftschiffen“ herabschweben sah. Man klagte sie der Zauberei an, damals ein todeswürdiges Verbrechen. Diese Anklage der Richter mag gar nicht so falsch gewesen sein; denn die Angeklagten machten geltend, sie seien von übernatürlichen Wesen weggeschleppt worden. Diese hätten ihnen seltsame und unbekannte Wunder gewiesen und sie dann aufgefordert, zurückzukehren und über das Geschaute zu berichten. Agorbard, der Bischof von Lyon, setzte durch, dass man ihr Leben schonte. Er erklärte, die ganze Sache sei in Wirklichkeit nie geschehen.

Wie aus vorliegenden Berichten jener Zeit hervorgeht, geschah es nicht selten, dass bei UFO-Zwischenfällen Feuer ausbrach. Wilkins spricht von „verheerendem Feuer“ vom Himmel, das Menschen und Vieh tötete, Scheunen niederbrannte, die Weiden vergiftete. Das geschah in den Jahren 1032, 1048, 1057 und 1094.

Im Jahr 1209 berichteten die Mönche der Abtei Byland vom Auftauchen einer runden, silbernen Scheibe am Himmel, die langsam über das Kloster dahinschwebte und in den sonst so ruhigen Tagesablauf der Mönche viel Verwirrung brachte. Die Mönche der Zisterzienser-Abtei Begeland erlebten in jedem Jahr gleich zwei solcher „Besuche“. In Klosterannalen finden sich häufig Erlebnisberichte über UFO-Phänomene. Das dreizehnte Jahrhundert war in England für die UFOs eine gute Zeit. Unter den gesichteten Flugkörpern findet sich um 1250 u. a. ein großes Flugschiff sowie ein großer feuriger Ball.

Am 13. August 1493 will Facius Cardan sieben „Männern“ begegnet sein, die urplötzlich vor ihm auftauchten. Sie sagten, sie bestünden aus Luft, leugneten die Unsterblichkeit der Seele und bestritten, dass Gott die Welt für alle Ewigkeit geschaffen habe. Sie bezeugten aber Interesse an theologischen Fragen und schilderten ein System, in dem Gott die Welt ständig neu schafft. Diese würde allerdings in dem Augenblick zu existieren aufhören, wenn sie sich das göttliche Missfallen zuzöge.

Das Zeitalter der Vernunft

Mit dem Beginn der Renaissance räumte der Mensch der Vernunft den Rang über alles Vergeistigte ein. Er fing an, seine Welt genauer zu erkunden, und Kunst und Wissenschaft machten große Fortschritte. Der Aberglaube aller Schattierungen hatte es schwer.

Und doch verschwanden die UFO-Erscheinungen auch jetzt nicht, ja, es gab deren mehr als zuvor. Kein Geringerer als der Weltentdecker Christoph Kolumbus berichtet von einem persönlichen UFO-Erlebnis. In der Nacht des 11. Oktober 1494, genau vier Stunden, ehe er zum ersten Mal Land sichtete, war er mit einem gewissen Pedro Gutierrez an Deck seines Schiffes. Da erblickten beide am Firmament ein schimmerndes Licht, das sich auf und ab bewegte. Mehrmals in der Nacht verschwand es, um dann wieder aufzutauchen. Für die geheimnisvolle Erscheinung konnte man nie eine befriedigende Erklärung finden.

In den Jahrhunderten nach den spanischen Eroberungszügen treffen wir immer häufiger auf Berichte von UFO-Sichtungen durch bekannte Persönlichkeiten. Erwähnenswert sind vor allem Beobachtungen von Astronomen. So berichtet im Jahr 1757 ein englischer Astronom von Himmelobjekten mit erratischer Bewegung, die während des Fluges die Farben wechselten und dann in einem unmöglich erscheinenden Flugwinkel davonschossen. Zwei Schweizer Astronomen, die unabhängig voneinander in Basel und einem anderen Ort Himmelsbeobachtungen anstellten, entdeckten dasselbe: große, spindelförmige Objekte, die große, leuchtende Schleifen zogen; das geschah am 9. August 1729.

Johann Wolfgang von Goethe sah im Jahr 1768 ebenfalls ein seltsames Himmelsphänomen. Er nannte es „eine Gesellschaft leuchtender Wesen“, war sich aber nicht ganz sicher, ob er seinen Augen trauen konnte, so seltsam kam es ihm vor. Aber leuchtende Menschen erscheinen um 1700 in Kalifornien auch staunenden Indianern. In ihren Legenden erzählen sie, die Wesen hätten die Fähigkeit besessen, die Menschen mit einer kleinen Röhre zu lähmen. Interessanterweise ist erst vor kurzem von John Cover eine Pistole erfunden worden [Anm. Der Text stammt aus dem Jahr 1977. Diese Erfindung war damals noch neu.], die ebenfalls Lähmungseffekt besitzt. Seine Waffe sendet einen Wechselstrom durch den menschlichen Körper, wodurch vorübergehend die Skelettmuskulatur erstarrt.

Der Mensch – ein kleiner Gott?

Im neunzehnten Jahrhundert erhob sich der Mensch zum Mittelpunkt des Universums, er wurde „zum Maß aller Dinge“. Die Gelehrten entwickelten neue Weltanschauungen; die Evolutionstheorie, der Existentialismus Kierkegaards, das kommunistische Manifest Karl Marx´ und die Theorien eines Friedrich Nietzsche vom Übermenschen wurden mit Beifall aufgenommen. Religiöse Sekten, die entweder den Versuch machten, das Christentum zu „verbessern“ oder auch für die Welt annehmbarer zu machen, spalteten sich von den bis dahin bestehenden Konfessionen ab. Spiritismus, Mormonen, christliche Wissenschaft, Zeugen Jehovas und viele andere sammelten Anhänger um sich.

In dieser Zeit nahm aber auch die Zahl der UFO-Sichtungen beträchtlich zu. Es wäre wohl schwierig, hier eine sichtbare Verbindung herzustellen, es sei denn, dass alles dämonische Wirken ein übernatürlich geplanter Versuch ist, sich Gott zu widersetzen. Wenn es sich bei den UFOs wirklich um dämonische Aktivität handelt, tauchten sie im neunzehnten Jahrhundert in der Tat zur rechten Zeit und am rechten Ort auf.

Man könnte die eindrucksvolle Liste von philosophischen Richtungen und Sekten, die im vergangenen Jahrhundert entstanden, Fortschritt des Intellektualismus nennen. Ebenso kann man sie aber auch unter der Rubrik: „Niedergang der geistlichen Werte“ einstufen. Alle diese auf die Erde und den Menschen ausgerichteten Do-it-yourself-Philosophien haben zum Ziel, die christliche Ethik abzuschaffen. Die Welt von heute ist das Produkt dieser Lehren.

Das UFO-Rätsel wird immer geheimnisvoller

In unserem Jahrhundert ist die stetige Häufung von UFO-Erscheinungen festzustellen. Außerdem scheinen die Flugkörper in ihrem Aussehen immer vielfältigere Formen anzunehmen. Berichte aus den verschiedensten Gebieten der Erde sprechen von blitzenden Lichtern, bewegungslos schwebenden Objekten, UFO-Formationen, torpedoförmigen Flugobjekten, strahlenden Flugmaschinen, leuchtenden Scheiben verschiedenster Farben, kreisrunden Objekten mit gebogenen Schwänzen, eindrucksvollen spiralförmigen Flugmanövern. Manchmal zeigten sich Nacht für Nacht dieselben Phänomene. Keine zwei UFOs scheinen sich exakt zu gleichen. Bestimmte Formen wiederholen sich zwar, aber die Untertassen- oder Scheibenform herrscht eindeutig vor. Doch auch hier lassen sich klare Unterschiede feststellen.

Prüft man die vielen hundert UFO-Photos und die Tausende von Berichten, bleibt die erstaunliche Tatsache, dass sie im Grunde alle verschieden sind! Die Theorie von Besuchern aus dem Weltall hat an dieser Stelle einen schwachen Punkt, denn man würde doch erwarten, dass ihre Flugmaschinen alle ein ähnliches Aussehen hätten, wenn sie von einer außerirdischen Zivilisation gebaut würden. Haben wir es hingegen mit Besuchern von verschiedenen außerirdischen Welten zu tun, dann wird es allerdings schwieriger.

UFO-Schwärme bzw. sehr viele in geschlossener Formation fliegende Objekte wurden im neunzehnten Jahrhundert zweimal gesichtet. Der Beobachtungsbericht eines Astronomen aus dem Jahr 1849 spricht von „Tausenden“ glühender Objekte am Himmel. Am 12. August 1883 gelang José Bonilla, einem mexikanischen Astronomen, der für das Zatecas Observatorium arbeitete, das erste UFO-Foto in der Geschichte. Bonilla hatte die Sonne beobachtet, als er plötzlich eine ganze Schar von Objekten vor der Sonnenscheibe vorüberfliegen sah. Er zählte nahezu 150 zigarren- und spindelförmige Flugobjekte, die alle auf dem Foto sichtbar sind.

Ein okkulter Unterton der UFOs liegt darin, dass ihre charakteristischen Merkmale jeweils mit der Kultur, in der sie entdeckt werden, in einem gewissen Zusammenhang stehen. Das heißt, die Ägypter sichteten Sonnen, die Römer Feuerkugeln, beides Formen, die sie schildern konnten. Vor dem Maschinenzeitalter blieben die UFOs als „natürliche“ Phänomene ohne Zuhilfenahme von Ausdrücken aus der Mechanik beschreibbar. Seit der industriellen Revolution sichtet man „Maschinen“ statt „leuchtender Wolken“ oder „Feuerbälle“.

 

Interessant ist auch, dass sich das UFO-Phänomen in der christlichen Kunst wiederfindet. Folgendes Video zeigt, wie die Maler des Mittelalters UFO-Erscheinungen mit biblischen Darstellungen vermischten:

Der religiöse Aspekt des UFO-Phänomens ist damit eindeutig belegt. Engel sind religiöse Wesen. Sie wurden von Gott geschaffen. Nachdem sich der Mensch in unserer Zeit von Gott losgesagt hat, wurde auch aus dem UFO-Phänomen eine Religion ohne Gottesbezug. (Der Teufel ist nach wie vor religiös. Er und seine Dämonen wollen Anbetung.) Trotzdem handelt es sich beim UFO-Phänomen immer noch um eine Art von Religion, wie die vielen fanatischen UFO-Gläubigen bezeugen. Die Außerirdischen gelten im Allgemeinen als höher entwickelt und dem Menschen überlegen – wie die alten Engel. Die Parallelen sind da und jeder der will, kann sie erkennen.

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